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Der Rosengarten

Ein Magnet für die Parkbesucher zur Frühlings-, Sommer- und Herbstzeit ist der im Jahre 1989 entstandene Rosengarten mit seinen etwa 12.000 Rosenstöcken auf 8860 Quadratmeter Hangfläche. Der leichte Süd-West-Hang bietet von der Sonneneinstrahlung her hervorragende Voraussetzungen für eine Rosenpflanzung. Im Gesamtverbund der Kuranlage fügt sich der Rosengarten günstig ein.

Die fußläufige Erschließung erfolgt über den Parkweg entlang des Teiches, für Autofahrer bietet sich der Parkplatz an der Weslarner Straße an. Die Wege im Rosengarten sind behindertengerecht ausgeführt.

Der Rosengarten ist in drei Pflanzen-Themenbereiche aufgeteilt: Der klassische Rosengarten mit 1160 qm, der landschaftliche Rosengarten mit einer Vielzahl von Stauden auf ca. 4100 qm und der Wiesenraum mit Feuchtökotop (ca. 3600 qm), in dem Parkrosen die Überleitung zum übrigen Park schaffen.

Feucht-
Ökotop
am Wiesenraum

Der klassische Rosengarten bildet den oberen Teil und wird geprägt durch ein zum übrigen Park hin offenes Heckengeviert mit Seitenlängen von 35 x 33 m. Vier Bänke werden von Rosenbögen diagonal überspannt, die Längswege sind mit einfachen Rosenbögen, die Wegekreuze mit Rosensäulen versehen. Im Mittelpunkt der Wegeführung liegt ein Wasserbecken mit Springbrunnen. Die mittleren vier Rosenbosketts sind mit niedrigen Buchsbaumhecken eingefaßt. In diesem Teil des Rosengartens werden ausschließlich Rosen ohne Stauden verwendet, die wiederum nach bestimmten Themen geordnet sind: Alte Rosensorten, Duftrosen, farbliche Aspekte und Höhenabstufung der Rosen. Eine zwei Meter hohe Hecke aus Hainbuchen bildet den Rahmen für diesen klassischen Bereich.


Wasserspiele im klassischen Rosengarten

Der landschaftliche Rosengarten mit Stauden findet in der Landschaftsgestaltung immer mehr Beachtung. Vier Rosen-Staudenflächen fügen sich in Tropfenform in das Gelände ein. Die einzelnen Flächen haben farbliche und zeitliche Schwerpunkte.
In der Nord/Ost-Ecke auf dem höchsten Punkt des Rosengartens liegt eine "Rosenlaube". Von hier aus hat man einen besonders schönen Überblick über die Gesamtanlage. Auf dieser Fläche an der Rosenlaube sind die gelben Töne von Helianthemum und die leichten Blüten der Scabiosen dominierend. Auf der mittleren und auch größten Fläche sind es vorwiegend die kräftig blau-lila Töne von Astern im Frühjahr bis Herbst und im Sommer Salvien, begleitetr von Gräsern.
Die dritte Fläche spricht mit Duftstauden besonders den Geruchssinn an. Hier sind neben Lavendel und Nepeta auch Thymus gepflanzt.
Die vierte Fläche vereint alle zuvor dargestellten Pflanzen in sich, gelbe Eremurus-Kerzen mit blauen Delphinium, leichte weiße Schaumkronen von Tiarella mit blauen Aster-Sternen, sowie eine Vielzahl von Rosen.


Landschaftlicher Rosengarten

Die verwendeten Rosensorten in den einzelnen Flächen sind nach ihrem Duft, ihrem Farbspiel, ihrer Wuchshöhe und nicht zuletzt nach ihrer Robustheit gegen Krankheiten ausgewählt. Es sind sowohl Strauchrosen, Polyantha- und Floribundarosen wie auch Edelrosen in den Flächen zu finden.

Dank für diesen Beitrag an Ludger Bastert, Abteilungsleiter der Gärtnerei der Saline.


Tips:

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im Wandel der
Jahreszeiten